Kindergarten

Adventsgottesdienst mit dem Kindergarten

Am Dienstag, dem 12. Dezember 2017, um 16.30 Uhr, feiern wir als Kirchengemeinde mit den Kindern, Erzieherinnen und Eltern des Evangelischen Kindergartens „Noahs Arche“ einen Gottesdienst in unserer Friedenskirche. Herzlich willkommen!

Leuchte, kleine Kerze
Adventsgedicht von Elke Bräunling

Eine kleine Kerze
steht auf unserm Tisch,
und sie leuchtet jeden Tag
nur für dich und mich.
Zünden wir die Kerze
jeden Abend an,
strahlt sie hell mit ihrem Schein
dich und mich dann an.
Unsre kleine Kerze
flackert leis und still.
Hörst du, was sie mit dem Licht
uns erzählen will?

Liebe Mütter, liebe Väter!

Wenn Sie Ihr Kind in baldiger Zukunft einem Kindergarten anvertrauen, möchten Sie sicher wissen: Welche Ziele verfolgen denn die Mitarbeiterinnen für die Kinder, und welche Methoden wenden sie dazu an? Wie sieht so ein Kindergarten-Alltag aus?

Auf solche und andere Fragen möchten wir Ihnen hier Antworten geben. Außerdem laden wir Sie zu Schnuppernachmittagen und Tagesbesuchen ein. Sie sind uns herzlich willkommen.

Für unseren Kindergarten hat vor über fünfzig Jahren die Ev.-luth. Kirchengemeinde Unterlüß die Trägerschaft übernommen, um über die Taufe hinaus Kinder und Eltern zu begleiten und sie zum christlichen Glauben zu ermutigen. Grundsätzlich ist der Kindergarten aber für alle offen, gleich welcher Konfession, selbst wenn sie keiner Kirche angehören.

Gabriele Guddusch, Leiterin des Kindergartens

Die Öffnungszeiten

Unser Kindergarten gehört zu einem der zwanzig Evangelischen Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Celle. Unsere "Arche" können derzeit 60 Kinder besuchen. Auf zweieinhalb Gruppen verteilt haben wir Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren. Nachmittags nehmen wir auch Schulkinder auf.

Öffnungszeiten von 6.45 Uhr bis 16.30 Uhr.

  • Der Frühdienst geht bis 8.00 Uhr,
  • die Hauptbetreuung bis 12.00 Uhr,
  • und der Spätdienst bis 13.00 Uhr,
  • Die Ganztagsbetreuung erfolgt bis 16.30 Uhr.

Kindergartenkinder können auch den "Dienstleistungsnachmittag" nutzen, wenn die Eltern einen wichtigen Termin wahrnehmen wollen.

Wir unterstützen ihre Kinder ...

 

  • in ihrem Streben nach Selbständigkeit
  • im Umgang miteinander (gegenseitige Annahme und Zuwendung, Konflikte verstärkt sprachlich und nicht körperlich auszutragen)
  • im Ausleben ihrer Phantasie und Kreativität ("krumm und schief, aber selbst gemacht")
  • in ihrem Bewegungsdrang (Kinder lernen in und durch Bewegung, und darum bieten wir ihnen viel Raum dafür, z.B. Flurbereich, Bewegungsraum, Außengelände)
  • im Erforschen ihrer Umgebung und der Schöpfung
  • im Erleben, Zeigen und Verstehen der eigenen Gefühle (Wut, Trauer, Freude, Enttäuschung ...) und im Verständnis für die Gefühlswelt anderer, in ihrem Interesse Neues zu entdecken und zu lernen!
  • in der Entwicklung ihrer eigenen Persönlichkeit
  • im Wahrnehmen kultureller Angebote.

Spielen, Toben, Lachen ...

 

  • ... sind in der Freispielzeit im gesamten Kindergarten möglich. Die Gruppenraumtüren sind offen, und jede(r) Mitarbeiterin ist AnsprechpartnerIn für jedes Kind.
  • Freispiel: Die Kinder haben freie Wahl der Spielpartner, der Spielart, der Spieldauer und des Spielortes. Der Zeitrahmen dafür wird der Situation oder den Absprachen entsprechend festgelegt. Danach treffen sich die Kinder wieder im eigenen Gruppenraum.
  • Da Kinder einen extremen Bewegungsdrang haben und sie besonders in und durch Bewegung lernen, bieten wir ihnen viel Freiraum dafür (keine Angst vor rollenden Kindern im Flurbereich).
  • Gleitendes Frühstück bedeutet zu essen, wenn der Hunger kommt, in gemütlicher Atmosphäre mit Freunden, die Dauer selbst zu bestimmen, freie Auswahl des zur Verfügung stehenden Getränke-, Obst- und Gemüseangebotes.
  • Neben den festen Spielbereichen (Kuschel- und Verkleidungsecken, Bauteppiche und Maltische) gibt es für die Kinder Angebote in ihren eigenen Gruppen. Diese werden situationsorientiert geplant und berücksichtigen die Bedürfnisse der Kinder.
  • Spielen, Toben, Lachen können wir auch bei jedem Wetter draußen.

Geburtstage, Feste, Gottesdienste ...

Mit den Kindern feiern wir Geburtstage, Feste im christlichen und weltlichen Jahreskreis, Gottesdienste, Taufen, Abschiede ...

Auf das Erzählen von Geschichten aus der Bibel und über das Leben Jesu legen wir besonderen Wert. Wir beten regelmäßig mit den Kindern, singen christliche Lieder und versuchen, ihnen nabezubringen, dass Gott jeden Menschen liebt und uns nie allein läßt! Aber auch, dass wir Jesus nacheifern und unseren Nachbarn als Freund behandeln und es täglich im Kindergarten probieren wollen (christliches Menschenbild).

Die Großen dürfen auch `was machen ...

In der Zusammenarbeit mit den Eltern sind uns wichtig:

  • Elterngespräche
  • Elternabende
  • Gespräche mit den ElternvertreterInnen
  • Gemeinsame Feste und Gottesdienste mit Eltern, Kinder und der übrigen Kirchengemeinde
  • Rückmeldungen

Sprechen Sie uns bitte an, wenn Sie fragen haben.

Wir verstehen uns als aktiven Teil der Kirchengemeinde und vermitteln in unserer Arbeit Inhalte christlichen Glaubens. Den Kindern soll somit ermöglicht werden:

  • sich als Geschenk Gottes zu entdecken
  • Vertrauen in Gottes bedingungslose Zuwendung zu finden
  • in Verantwortung zu ihren Nächsten, der Schöpfung und sich selbst zu leben
  • vergebendes und versöhnendes Handeln zu erleben
  • unterschiedliche Glaubensvorstellungen und damit verbundene Religionen und Rituale zu akzeptieren.
  • Christliche Feste wie Weihnachten, Ostern und Erntedank bewusst zu erleben.

Unser Bild vom Kind

Jedes Kind ein von Gott geschaffener, einmaliger Mensch.

Es ist uns wichtig, jedes Kind mit seinen Stärken und Schwächen, Fähigkeiten und Grenzen anzunehmen und seine eigene Persönlichkeit zu akzeptieren.

Das Kind wird bei uns nicht als Lernobjekt verstanden, sondern als jemand, der sich selbsttätig entwickelt und der dazu Unterstützung, Anregung und Begleitung von Erwachsenen braucht. Es erweitert somit sein Weltwissen und bildet sich ständig weiter. Im Verhalten der MitarbeiterInnen zum Kind wird diese Haltung deutlich. In einer freundlichen Atmosphäre,

  • in der es verlässliche Bezugspersonen gibt,
  • in der es Grenzen und Regeln gibt, die für Kinder nachvollziehbar sind,
  • in der es Zeit zum Zuhören gibt,
  • in der es Erwachsene gibt, die Zeit haben,

können Vertrauen und Geborgenheit wachsen. Die familienähnliche Atmosphäre wird dadurch verstärkt, dass wir in unseren Gruppen eine Altersspanne von 2–6 Jahren haben und die Kinder sich hier wie Geschwister gegenseitig unterstützen können.

Das Team

Das Verhalten der MitarbeiterInnen zueinander prägt die Atmosphäre im Kindergarten.

Es werden die gruppenübergreifenden Aktionen wie Öffnung des Bewegungsraumes, geplante Angebote nach den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kinder und der personellen Besetzung besprochen.

Der Austausch von weiterführenden Informationen und Planung von Projekten und Aktionen findet in den 14-tägigen Dienstbesprechungen statt. Hier wird auch die sozialpädagogische Arbeit von allen MitarbeiterInnen überprüft und weiterentwickelt.

Die MitarbeiterInnen nehmen regelmäßig an regionalen und überregionalen Fortbildungen teil. Innerhalb des Kindergartenjahres finden auch zwei bis drei Studientage statt. Der Kindergarten ist in der Zeit dann geschlossen.

Zusammenarbeit mit den Eltern

Vor und am Anfang der Kindergartenzeit erfolgt eine ausreichende Kennenlernphase zwischen MitarbeiterInnen, Eltern und Kindern, um Vertrauen und Sicherheit zu gewinnen. Unser Kindergarten soll für alle Beteiligten erfahrbar und transparent gemacht werden. Dazu gehören erste Elterngespräche, Schnupperstunden mit Eltern und Kindern vor der eigentlichen Kindergartenzeit, Elternabende, Miterleben des Tagesablaufes, Elternbriefe und gemeinsame Aktionen, Feste und Gottesdienste. Die einzelnen Gruppen wählen je zwei Elternvertreter und diese wiederum wählen Vertreter für das Kuratorium (Kirchengemeinde – Kommune – Kindergarten). Hier werden Interessen und Belange des Kindergartens beraten.