Kirchenfenster der Friedenskirche, Foto: Sabine Manneke

Übernehmen Verantwortung vor Ort

Evangelische Kirche lebt davon, dass Menschen Verantwortung übernehmen und ihre Kirche mitgestalten. Mit ihrem Mitdenken und Entscheiden, mit ihrem Sachverstand, ihrer Persönlichkeit und ihrem Glauben prägen sie die Kirche und die Gesellschaft vor Ort.

Es ist ein besonderes Kennzeichen der evangelischen Kirche, dass die Leitung der Gemeinde gemeinsam von Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen wahrgenommen wird. Insbesondere die Ehrenamtlichen sind durch die Wahl oder Berufung mit einem großen Zutrauen der Gemeinde ausgestattet. Ein Vertrauensamt also, das Raum für neue Möglichkeiten, für Ungewöhnliches, für Begeisterung schaffen kann.

Die ehrenamtliche Tätigkeit in der Gemeindeleitung ist Teamwork. Aufgaben gemeinsam anzugehen und zu bewältigen, macht – bei aller Arbeit – auch viel Spaß. Am 11. März 2018 hat die Kirchengemeinde Unterlüß zwei Frauen und drei Männer in den Kirchenvorstand gewählt. Sie werden am 24. Juni 2018 in ihr Amt eingeführt.

Unterlüßer Gospelchor "Cantate Domino" ist 20 Jahre alt

"Cantate Domino" ist der Gospelchor der Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß. Er wurde am 4. Februar 1998 gegründet. In seiner 20-jährigen Geschichte hat der Chor weit über die Gemeindegrenzen hinaus viele Freunde gewonnen. Die Leitung des Chores lag von Anfang an in den Händen von Eike Formella.

Es dauerte schon seine Zeit, bis der Chor seinen musikalischen Weg gefunden hatte. Sowohl für die Sängerinnen und Sänger, als auch für den Chorleiter war Gospelmusik damals noch ein neues Feld. Doch nach und nach kristallisierte sich heraus, in welche Richtung es gehen würde. Dabei halfen besonders die Kontakte zu anderen Chören und Gospelmusikern wie Micha Keding, Hanjo Gäbler und Eggo Fuhrmann. Mittlerweile hat der Chor ein ganz eigenes musikalisches Profil entwickelt, das nicht zuletzt durch zahlreiche Eigenkompositionen seines Chorleiters geprägt ist.

Heute singen im Chor etwa 35 Sängerinnen und Sänger. Wenn man aber alle mitzählt, die seit seiner Gründung im Chor mitgesungen haben, kommt man mit Leichtigkeit auf über 100.

Neue Internetpräsenz

Vor 500 Jahren: Martin Luther schreibt unaufhaltsam Texte. Es sind Schriften, die von der Kirche nicht gern gesehen sind, denn der Mönch schreibt gegen den Ablass. Luther lässt diese in Windeseile verbreiten, indem er die neueste Technik nutzt. So erreicht er das Volk. Denn durch die Erfindung des Buchdrucks konnte er in kurzer Zeit viel mehr Menschen ansprechen als es sonst möglich gewesen wäre.

Auch wir nutzen die neueste Technik, um unsere Anliegen und Informationen zu verbreiten. Das ist heute das Internet. Menschen aller Altersgruppen nutzen inzwischen die vielfältigen Möglichkeiten, die die Onlinewelt bietet. Deshalb haben wir unsere Webseite nochmal komplett umgebaut. Die neue Internetseite ist ab 1. September 2017 aufrufbar unter: friedenskirche-unterluess.de

Unsere alte Webseite bleibt aber auch noch im Netz, und zwar bis Jahresende. Die alte Webadresse führt ab dann ebenfalls auf die neue Internetseite: friedenskirche-online.de

Ev.-luth. Friedenskirche Unterlüß

Seit 1904 werden in Unterlüß Gottesdienste gehalten, bis dahin fuhren die Lutheraner mit der Bahn zum Gottesdienst nach Eschede. Die ersten Gottesdienste in Unterlüß wurden im einzigen Klassenraum der Schule gefeiert. Sie fanden an jedem sechsten Sonntag um 14.30 Uhr statt und wurden vom Pastor aus Eschede gehalten.

Ein eigenes Kirchgebäude erhielt Unterlüß erst 1923. Die kleine Kirche wurde „Krieger-Gedächtnis-Kapelle“ genannt. Das Pfarrhaus entstand 1926. Eine eigenständige Kirchengemeinde mit voller Pfarrstelle ist die Kapellengemeinde Unterlüß seit 1930.

Anfang der neunziger Jahre wurden die Kirche und das angrenzende Gemeindehaus komplett umgebaut. Im Anschluss daran wurde die Kirche 1994 neu geweiht und erhielt den Namen „Friedenskirche“.

Zur Kirchengemeinde gehört seit 1957 auch der „Evangelische Kindergarten Noahs Arche“. Die Einrichtung liegt sehr zentral, direkt neben dem Rathaus. Die Kommune ist Eigentümerin der Gebäude. Die Kindertagesstätte, zu der seit kurzem auch eine Krippengruppe gehört, hat fünfzig Betreuungsplätze. Die Trägerschaft der Kinder-tagesstätte ist vor zwei Jahren an den Kirchenkreis Celle übertragen worden.